AUSTRIA MUNDI


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Stalin

Dr.Günther Berger

Stalin in Meidling

Jossif Wissarionowitsch Dschugaschwili wurde am 21. Dezember 1879 in Gori (ca. 50 km von Tiflis) in Georgien geboren. Sein Vater war der gewalttätige und trinkfreudige ehemalige Leibeigene Wissarion I. Dschugaschwili aus Didi-Lilo, der nach Tiflis zog, als Schuster in der Schuhfabrik Adelchanow arbeitete und 1890 starb. Die sehr fromme Mutter Jekaterina G. Dschugaschwili aus Didi-Lilo verdiente den Lebensunterhalt durch Näharbeiten und als Dienstbotin Jossifs älterte drei Geschwister starben frühzeitig, 1)

1887 erkrankte der Junge an Pocken. Nachdem er privat Russisch gelernt hatte, trat Jossif ("Sosso") auf Wunsch der Mutter 1888 in die Pfarrschule in Gori ein. 1890 zog er sich durch einen Unfall eine Blutvergiftung zu, die das Wachstums seines linken Arms beeinträchtigte, wodurch er 1916 in Krasnojarsk kriegsuntauglich erklärt wurde.

Nach Abschluß der kirchlichen Grundschule trat er im September 1894 ins griechisch-orthodoxe Priesterseminar in Tiflis ein, wo er anfangs zu den besten Schülern gehörte. In romantischen Gedichten lobte er die Schönheit seiner Heimat und das Heldentums Georgiens. Nach einem georgischen Romanhelden wählte er das Pseudonym "Koba" (der Unbeugsame). 1897 trat er in Verbindung mit den illegalen Sozialdemokraten in Tiflis und agitierte besonders in den Eisenbahmwerkstätten. (1926 erklärte er als Generalsekretär der KPdSU in den Eisenbahnwerkstätten von Tiflis - nach Vorbild mittelalterlicher Handwerksausbildung- "
Lehrling der Revolution" 2) geworden zu sein).

Im Mai 1899 (ein Jahr vor der Abschlußprüfung) wurde Jossif wegen Mitgliedschaft bei dert Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Rußlands als politisch verdächtig vom Priesterseminar verwiesen. Anschließend arbeitete er zeitweilig als Buchhalter oder meteorologischer Beobachter im Tiflisser Geophysikalischen Observatorium.

1900 beteiligte er sich an der Vorbereitung der Tifliser Mai-Demonstration, bei der er erstmals öffentlich sprach. In seiner Abwesenheit erfolgte im März 1901 eine polizeiliche Durchsuchung seines Zimmers im Observatorium. Koba begann seine illegale Propogandatätigkeit im Untergrund und veranlaßte die Tifliser Fabriksarbeiter zur Maidemonstration, die von der Polizei und Kosaken niedergeschlagen wurde. Koba floh nach Gori und schrieb in der illegalen georgischen Zeitung "Brdsola" (Der Kampf). Wegen Intrigen gegen die Leiter der Sozialdemokratie wurde er aus der Tifliser Organisation ausgestoßen und begab sich nach Batum, wo er für Streikbewegungen agetierte.

Nach der Demonstrationin Batum (am 09.03.1902, 15 tote, 54 verwundete und über 400 verhaftete Demonstranten) wurde Koba am 18.04.1902 gefaßt und ohne Gerichtsverhandlung eineinhalb Jahre ins Gefängnis gesteckt. Im Januar 1904 entfloh Koba mit Jekaterina Swanidse aus Didi-Lilo und verlobte sich (Datum der Eheschließung unbekannt). Es entstand ein Artikel über die nationale Frage.

1905 war er Journalist und Agitator in Tiflis. Im Dezember 1905 begab er sich mit falschem Paß nach Tammerfors (Finnland) zu einer Parteikonferenz, wo der bewaffnete Aufstand und der Boykott der Duma-Wahlen beschlossen wurde. Erste Begegnung mit Wladimir Iljizsch Uljanow 3) Lenin (22.04.1870 Simbirsk [seit 1924 Uljanowsk] - 21.01.1924 Gorkij), der aber enttäuschenderweise kein Bergadler oder Riese 4) war. 1905 soll auch Jossif W. Dschugaschwilis Sohn Jascha geboren worden sein, der 1941 als Offizier in deutsche Gefangenschaft geriet und sein Vater nicht gegen einen deutschen Kriegsgefangenen getauscht wurde.

1906 spielte Jossif W. Dschugaschwili eine bedeutende Rolle als Mitglied des von Lenin ins Leben gerufene geheimen bolschewistischen Ausschusses zur revolutionären Enteignung des Banken zwecks Geldbeschaffung für die leeren Parteikassen. Aufgrund seines Talentes für Expropriationm gelang es der Polizei nicht, eine direkte Verbindung Dschugaschwilis zu den Überfällen auf Banken und Geldtransporte nachzuweisen.

Unter dem Namen I. Wissarionowitsch nahm Dschugaschwili am IV. Parteitag in Stockholm (10. - 25.04.1906) teil, wo Finanzierung durch gewaltsame Enteignung verurteilt wurde. Er schrieb Artikel über Anarchismus, die Agrarfrage, den Klassenkampf und den Aufstand. Niemals öffentlich erwähnt hat er seine erste Ehe mit Jekaterina Swanidse. Ihr Tod 1907 traf ihn tief. "
---dieses Geschöpf hat mein steinernes Herz erweichen können. Nun ist sie tot, und mit ihr sind meine letzten warmen Gefühle für alle menschlichen Wesen gestorben." 5)

Auf der Reise zum V. Parteitag in London (13.05. - 01.06.1907) traf Dschugaschwili Lenin in Berlin zur Besprechung der geplanten Expropriation in Tiflis. Der Parteitag verurteilte abermals die terroristische Enteignung. Nach dem Überfall auf den Tifliser Geldtransport (12.Juni), bei dem mehrere unbeteiligte Passanten getötet und über fünfzig Personen verletzt wurden, soll Dschugaschwili ("Koba") aus der Partei ausgeschlossen worden sein. Im Juli weilte er in Baku bei den Erdölarbeitern. Dort machte er Erfahrung in der Führung großer Arbeitermassen, wurde "Geselle der Revolution", 6) 1908 entstanden Artikel über Wahlen und Streiks.

Am 25.03.1908 wurde er unter dem Namen Gajosa Nischaradse verhaftet, ins Bailow-Gefängnis gebracht und am 09.November für zwei Jahre ins Gouvernement Wologda vewrbannt. Im Januar 1909 wurde er nach Solwytschegodsk verbannt, wo ihm im Juni die Flucht nach Baku und Tiflis glückte. Er schrieb einen Artikel über die Parteikrise. 1910 war er Beauftragter des Zentralkomitees der Partei in Baku, wo für die von ihm abgefaßte Resolution: Einberufung einer Gesamtparteikonferenz, Verlegung des Zentrums zur Leitung der praktiscvhen Parteiarbeit nach Rußland und Herausgabe einer gesamtrussischen Zeitschrift gestimmt wurde.

Am 23.03.1910 wurde er unter dem Namen Sachar G. Melikjanz verhaftet, eingekerkert und im September nach Solwytschegodsk deportiert.

Am 31.12.1910 fordert er das Zentralkomitee brieflich zur Schaffung einer zentralen russischen Abteilung des ZK auf. Am 24.01.1911 erwartete er demnächst in einer der beiden Zentralen berufen zu werden. Im Juli 1911 durfte er das Dorf Solxytschegodsk verlassen und sich in Wologda niederlassen. Als er jedoch nach St. Petersburg reiste, wurde er verhaftet und im Dezember für drei Jahre nach Wologda verbannt.

Im Januar 1912 wurde er aud der Prager Parteikonferenz in Abwesenheit in ZK der bolschewistischen Partei kooptiert. Im Februar floh er aus Wologda und agierte in Baku, Tiflis sowie St. Petersburg. Im April wurde er neuerlich verhaftet und für drei Jahre in diw Narymer Gegend verbannt. Nach seiner Flucht im September ging er nach St. Petersburg zwecks Teilnahme an der Kampagne für die Wahlen des IV. Reichsduma und reiste im November illegaal zu Lenin naxch Krakau. Ende Dezember war er wieder in Krakau, nahm an der von Lenin einberufenen bolschewistischen Konferenz teil und wurde beauftragt, nach Wie zu reisen, um die von Lenin redigierten "Benachrichtigungen" über diese Konferenz an die bolschewistische Druckerei in Paris weiterzuleiten. Damals unterzeichnete er erstmals einen Artikel mit dem Namen "Stalin".

Im Januar 1913 reiste Stalin außerdem in die k.k. Reichshauptstadt- und Residenzstadt Wien, um den Umgang mit den verschiedenen Ethnien im Vielvölkerstaat der Habsburgermonarchie zu untersuchen und sich mit österreichischen Fachleuten auf diesem Gebiet zu beraten. Die Nationalitätenfrage war nämlich eines der schwierigsten Probleme des russischen Sozialismus. Für Unterstützung sollte er sich an Karl Renner (14.12.1870 Untertannowitz / Mähren - 01.12.12950 Wien) wenden. Stalin wohnte bei den Emigrantenpasar Alexander Antonowitsch und Jelena R. Trojanowskij (später Stalins erster Botschafter in Washington) in Wien 12. Schönbrunner Schloßstraße 30 Tür 7. 7)

In diesem Meidlinger Haus traf Stalin auch Nikolaj Bucharin (später Chefredakteur der am 18.03.1917 von Stalin neugegründeten sowjetischen Tageszeitung "Prawda") und Leo Dawidowitsch Bronstein (seit 1902 Trotzkij, 07.11.1879 Janowka / Ukraine - 21.08.1940 Coyoacan / Mexiko). 8)

In einen Brief an Roman WQ. Malinowskij bemerkte Stalin, daß er noch in Wien sitze und "
allerhand Quatsch" schreibe. Lenin hingegen zeigte sich in einem Brief an Maksim Gorkij (Alexej Maximowitscxh Pjeschkow, 28.031868 Nischnij Nowgorod [= Gorkij ] - 18.06.1936 Moskau) mit der Arbeit des "prächtigen Georgiers" 10) zufrieden.

Als Stalin Anfang Februar 1913 nach St.Petersburg zurückkehrte, um dort mit Jakob M. Swerdlow die Redaktion der "Prawda" zu reorganisieren, wurde er wenig später zum sechsten Mal verhaftet. Diesmal hatte ihn sein Freund Roman W. Malinowskij, ein seit 1912 für die Ochrana tätiger Agent, verraten.

1917-25 wurde Stalin Volkskommissar für Nationalitätenfragen. 1922 ZK-Zentralsekretär. Seine Schauprozesse und "Säuberungen" (1936-1938) fielen auch Mitkämpfer, Künstler und Intullektuelle zum Opfer. Die Umwandlung des riesigen Agrarstaates in einen mittels Fünfjahrespläne geregelten Industriestaat kostete Millionen von Bauern und Arbeitern das Leben. 1941 vom deutschen Angriff auf die Sowjetunion überrascht, meisterte der Partei- und Regierungschef, Marschall (1943) und Generalisissimus die schwierige Lage, indem er zum großen Vaterländischen Krieg aufrief. Durch zähe und schlaue Verhandlungsführung mit den Aliierten auf der Konferenz in Teheran, Jalta (04.- 11.02.1945) und Potsdam (17.07.-02.08.1945) bereitete Stalin die Weltmachtstellung der Sowjetunion und ihren Einfluß auf die ostmitteleuropäischen Staaten vor.

Wien war Stalins fünfter und bis zur Konferenz in Teheran (28.11. - 01.12.1943) sowie zur Konferenz in Potsdam letzter Auslandaufenthalt. Bereits im November 1941 sagte Stalin zum britischen Außenminister (Sir) Robert Anthony Eden (1961:) Earl of Avon (12.06.1897 Windlestone - 14.01.1977 Alvediston), Österreich ist ein Restaurationsfall. In der "Moskauer Deklaration" (01.11.1943) wurde die Wiederherstellung Österreichs proklamiert. Im Auftrag Stalins, der sich noch an Renner erinnerte, nahm die in Niederösterreich vorrückende Rote Armee am 03.04.1945 mit diesem Kontakt auf. Am 15.04.1945 richtete Renner ein Memorandum an Stalin. Am 27. April 1945 wurde die von Renner am 23.04. gebildete 1. österreichische Regierung von der Sowjetunion anerkannt. (Die Anerkennung seitens der drei westlichen Aliierten erfolgte erst am 20.10.1945.) Von 12.04.1946 - 18.07.1956 hieß der südliche Teil des Schwarzenbergplatzes Stalinplatz.

Anläßlich des 70. Geburtstages wurde am 21.12.1949 am Haus Schönbrunner Schloßsatraße 30 11) eine schwarze Mamortafel mit einem Bronzerelief angebracht, die das einzige Denkmal für Stalin in Westeuropa (und wahrscheinlich nun auch in Osteuropa) ist.

In diesem Haus
wohnte im Jahr 1913
J.W.STALIN
Hier schrieb er das bedeutende Werk
"Marxismus und nationale Frage"

Als der Vorsitzende des Ministerrates der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken am 05.März 1953 in Moskau starb, wurden Personenkult und "Stalinismus" öffentlich kritisiert. Auf Grund der Staatsvertragsbestimmungen, laut der Österreich alle hier vorhandenen sowjetrussischen Denkmäler zu pflegen hat, säuberte die Wiener Stadtverwaltung die Gedenktafel, als sie während des ungarischen Aufstandes 1956 mit roter Farbe beworfen worden war. Auch als Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (17.04.1894 Kalinowka [Kursk] - 11.09.1971 Moskau) Stalins Andenken zu zerstören versuchte, berif man sich in Österreich auf den Staatsvertrag.

Die Gedenktafel in Meidling wird gelegentlich von Journalisten entdeckt. Einmal geriet das Haus Schönbrunner Schloßstraße jedoch sogar in die Schlagzeilen, als ein im darin befindlichen Hotel wohnender Italiener von einem im nachgereisten Landsmann auf der Straße angeschossen wurde.

Anmerkungen:

1) Maximilian Rubel, Josef W. Stalin in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, rororo Bildmonographie 224, Reinbeck bei Hamburg, April 1975, pp.36 und 137.
Wie Cattharina Prokofieva am Mittwoch, 08.09.2004 im Wiener Rathaus mitteilte, gibt es begründete Gerüchte, daß der bekannte General und Asienforscher Nikolaj Michajlowitsch Prischewalski (06.04.1839 Kimborowo/Smolensk - 01.11.1888 Karakol, heute Preschewalsk), der 1868/69 das Ussuri-Gebiet erforschte, ab 1870 Zentralasien bereiste, bis 250 km vor Lhasa gelangte sowie zum Quellgebiet des Hwangho und zum oberen Jangtsekiang und u.a. das Wildkamel sowie das Wildpferd (Equus przewalskii) entdeckte, für den Jekaterina arbeitete, der Vater war.

2) Rubel, Anm.1,p20.

3) Lenin kam am 14.05.1895 auf seiner Reise in die Schweiz und nach Frankreich nach Salzburg.
Hermann Weber, Lenin in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten, rororo Bildmonographie 168, Reinbeck bei Hamburg, Juni 1978,p.30

4) Rubel, Anm.1,p.138

5) Rubel,Anm5,p.29. 1919 heiratete er Nadjeshda S. Allilujewa (1932 aus dem Leben geschieden). Aus dieser zweiten Ehe stammen Sohn Wassilij und Tochter Swetlana.

6) Rubel,Anm1,p.20
Heinrich Srbik / Reinhard Lorenz, Die geschichtliche Stellung Wiens 1740 - 1918 (Geschichte der Stadt Wien, Neue Reihe Band 1), Verein für Geschichte der Stadt Wien 1962,p.129.
Kennst du die Gedenkstätten Wiens ?, Pechan's Perlen-Reihe Band 1008, Wien-München-Zürich 1959,p.245.

7) Christian Klusacek/Kurt Stimmer, Meidling, ein Bezirk stellt sich vor, Wien 1976,p.104.
Peter Schubert, Schauplatz Österreich, Topographisches Lexikon zur Zeitgeschichte in drei Bänden, Band 1: Wien, Wien 1976,p.241.
(vgl. Rezension von Kurt Kahl, in Kurier, 23.08.1980,pIII.)
Wolfgang Mayer, XII,Meidling, Wiener Bezirkskulturführer, Wien-München 1984,pp.53f
Dietmar Grieser, Alte Häuser - Große Namen, St.Pölten-Wien 4) 1988,pp.173-176.
Frederic Morton, Wetterleuchten 1913/1914, 1990.
Bezirksjournal Meidling 6/1995,p.46.
Felix Czeike Historisches Lexikon Wien in 5 Bänden, Band 5, Wien 1997,p.311.
Standard, 01.03.2003, Album A3.

Jelena wurde im Frühjahr 1913 bei einer Reise nach Rußland von der zaristischen Geheimpolizei Ochrana verhaftet und erst nach einigen Wochen wieder freigelassen. Im September 1913 veranlaßte Lenin ihre Bestellung zur beamteten Sekretärin der Bolschewiki Duma-Fraktion. Dieser Posten wurde bis dahin von Menschewiki besetzt, die dadurch Einblick in die Tätigkeit der Bolschewiki gewonnen hatten. Jelenas Bestellung machte den Bruch zwischen diesen beiden Gruppen in der Duma endgültig.

8) Harry Wilde, Leo trotzki in Selbstzeignissen und Bilddokumenten, rororo Bildmonographie 157, Reinbeck bei Hamburg, Dezember 1976,p.171.

Trotzkij kam bereits 1902 bei seiner Reise nach London illegal durch Österreich. 1907 weilte er in Wien, wo er Redakteur der von einer ukrainischen Menschewikengruppe herausgegebenen "Prawda" und 1908 alleiniger Herausgeber wurde. 1913 war er zweimal in Wien und gab in der Döblinger Pantzergasse die "Prawda" heraus. Trotzkij hegte sofort Abneigung gegen den Anhänger Lenins mit den
"bösen gelben Augen" . 1914 reiste er mit seiner Familie am 01,August von Wien mit dem Nachtzug in die Schweiz.

9) Rubel,Anm.1,p.35

10) Rubel,Anm.1,p.34

11) Dieses Zinshaus wurde auf dem ehemaligen Gartengrund der Liegenschaft Schönbrunner Straße 254 ebenso wie die Häuser Nr.26 (Rotenmühl-Hof) und Nr.28 in den Jahren 1910/11 nach Plänen von Eduard Lernhart von Architekt Johann Meidl erbaut. Lernhart konzipierte auch das nahe Doppelmiethaus Schönbrunner Straße 252-254 (1911/12) und gemeinsam mit dem Otto Wagner-Schüler Rudolf Goebel das Mietshaus Wien 14, Rupertgasse 3 (191/12).
Robert Messner, die Wieden im Vormärz. Historisch-topographische Darstellung der südwestlichen Vorstädte und Vororte Wiens auf Grund von Katastralvermessungen, Wien 1975,pp.293f.
Friedrich Achleitner, Österreichs Architektur im 20. Jahrhundert, Band III/1, Wien: 1-12. Bezirk, Salzburg-Wien 1990,p.316
Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs, Wien X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk, Wien 1996,p.156
"Marxismus und nationale Frage" erschienen von März bis Mai 1913 in einer Zeitschrift in St. Petersburg.

Ein Initiativkomitee unter Leitung von Dr. Robert Josef August Blechsateiner (06.01.1891 Wien-Gumpendorf - 10.04.1954 Wien) sandte Stalin, der täglich Unterhaltungsfilme sah, zum 70. Geburtstag
" ein vollständig eingerichtetes Arbeitszimmewr für den Kreml in Moskau als Beweis für das hohe Können österreichischer Handwerker, Arbeiter und Künstler".
Bernd Zimmermann, Der Wiener Orentalist Robert Bleichsteiner (1891 - 1954), in: Österreich in Geschichte und Literatur mit Geographie, 34.Jg. (Mai-April 1990), Heft 2.p.96.

Prof.Dr.Günther Berger






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